Freitag, 3. November 2023

Die Balearen - Mallorca


1.10.23 
Um 0730 geht es rund 37sm nach Mallorca, genauer gesagt, in die große Bucht von Alcudia. Warum Alcudia? Weil genau dort meine Freunde aus dem Lavanttal, Maxi, Fuzi, Lippo, Lissi, Heimo und Bettina ein Haus gemietet haben. Es soll noch Zufälle geben.  
Nach 8 Stunden und 50% Segelzeit fällt der Anker direkt an der Grenze zum Schwimmbereich vor dem Haus. Ich verbringe 2 Nächte dort und muss sagen, dass es sich sehr gut unter den “homies” angefühlt hat. Ich erkunde noch ein bisschen Alcudia und schon sind die Tage auch wieder um. Vielen Dank für die Gastfreundschaft und die Naturalien. 
Ankern vorm Haus 

Alcudia 

Alcudia




3.1023 
Gegen Mittag verabschiede ich mich und tucker nur 12sm ans Kap Formentor, genauer gesagt in die Cala en Gosalba. Eine rollende Nacht folgt den der angesagte Ostwind bringt trotz Schutz einen beachtlichen Schwell in die Bucht, der von allen Felswänden reflektiert wird.  
Cala en Gosalba
 
4.10. 
Bei Traumverhältnissen geht es unter ausgebaumter Genua vorbei am Kap Formentor (gut die 2sm gegen Wind und Welle haben mir eine Stunde gekostet) in Richtung Cala de sa Calobra.  
ATEMBERAUBEN sag ich nur. Die Steilklippen ragen hoch, das Wasser ein Traum und das Tramuntana Gebirge erhebt sich im Hintergrund. Am Abend geht es in die Bucht von Port Soller. 
Generell ist die Nordküste von Mallorca genau mein Ding. Rau, kaum bewohnt und stark zerklüftet.  
 
Die berühmte Bim von Soller

Port Soller 

Port Soller

Speichersee im Tramuntana Gebiet

Cala de Sa Calobra

Cala de Sa Calobra

Cala de Sa Calobra

Kap Formentor

5.10. 
Ich miete mir einen Roller. Hier auf der Insel bekommt man als Inhaber eines B-Scheines einen 125ccm, was genial ist. Ich erkunde das Tramutana Gebirge, mache mir ein Bild vom Ballermann, cruise durch Palma und lasse den Abend im Hafen von Port de Soller ausklingen, ehe es mit dem Beiboot zurück zum Specht geht.  
 
6.-7. 
Weiter geht es entlang der Nordküste, liege vor Anker und am 8.10.23 soll es nach Ibiza gehen.  
Einzig der Wind lässt seit Soller ziemlich aus. Dafür ist es sommerlich warm. Selbst die Locals meinen, dass die nicht unbedingt Usus ist und ich mich glücklich schätzen kann.



Die Balearen - Menorca

  27.9.23 

Die malerische Einfahrt von Mahon ist atemberaubend, ein langer Fjord, der mitunter einer der größten Naturhäfen Europas ist. Die Isole flotantes sind kleine Schwimmdocks, wo zu jeder Seite des Quadrats bis zu 6 Boote festmachen können. Strom und Wasser sind vorhanden. Geduscht wird im Freien. Rein in das Dinghy und Stadt erkunden. Erstmal spanisches Datenvolumen checken und was essen. Wirklich eine tolle Gegend die ich so gar nicht am Schirm hatte. Am Nachmittag hole ich eine Mütze Schlaf nach und besuche die Stadt am Abend erneut.  
Im Logbuch steht nach diesem Tag: 
“Erstmals fühle ich mich während und nach einer längeren Passage so richtig wohl!”  
Das macht Lust auf mehr.  
 

Kanal vom Ankerfeld in den Fjord

Mahon

Mahon

Blick auf die Schwimmdocks

Isole flotantes



Am 29.9. geht es weiter zum Ort Adalya. Der Ort liegt in einem tiefgehenden Fjord, ist geprägt von unzähligen Ferienhäusern und sehr gepflegt. Sonst gibt es dort nicht viel zu sehen. Im Hafen Cafe lerne ich Stefan und Anne von der SY Mokendeist (plattdeutsch für “Mach es”) kennen. Sie haben ähnliches vor und wir Tauschen Kontakte aus.  
Zu Mittag geht es im Zick-Zack Kurs in Richtung Cala Pregonda. Ich muss feststellen, dass dies die nächste Traumbucht ist. Generell habe ich Glück und es sind kaum Boote unterwegs und die Urlaubssaison neigt sich sichtlich dem Ende zu.   28-30.9.23 
Morgens heißt es noch Boot waschen und Wasser auffüllen, ehe es den ganzen Tag unter Maschine dahingeht. Erst ein Ankerstopp in Punta Frau Bernat, wo es kurzerhand frittierte Sardellen gibt, geht es weiter unter Maschine in Richtung S`Arenal Mongrofe geht. 
Dabei handelt es sich um eine absolute Traumbucht. Für mich einer der bis dato schönsten Plätze. 

Schöner geht es nicht....

Am 29.9. geht es weiter zum Ort Adalya. Der Ort liegt in einem tiefgehenden Fjord, ist geprägt von unzähligen Ferienhäusern und sehr gepflegt. Sonst gibt es dort nicht viel zu sehen. Im Hafen Cafe lerne ich Stefan und Anne von der SY Mockedeist (plattdeutsch für “Mach es”) kennen. Sie haben ähnliches vor und wir Tauschen Kontakte aus. Zu Mittag geht es im Zick-Zack Kurs in Richtung Cala Pregonda. Ich muss feststellen, dass dies die nächste Traumbucht ist. Generell habe ich Glück und es sind kaum Boote unterwegs und die Urlaubssaison neigt sich sichtlich dem Ende zu.  
Es geht doch fast schöner....


Cala Pregonda

Adalya

 
Tags darauf geht es in die ehemalige Hauptstadt am Westzipfel Menorcas, Cuitadella.  
Aufgrund der günstigen Wetterlage beschließe ich in der Bucht an der Einfahrt zum Fjord zu ankern. Bin mir bis heute nicht sicher, ob es erlaubt ist, aber es interessiert niemanden.  
Mit dem Dinghy knattere ich rund 15min in den malerischen Hafen – ein Traum. Ein kleiner Abendspaziergang durch die tollen Gassen und eine Pizza später geht’s auch schon wieder im Dunklen mit “Hirnbirn” retour zum Specht.  
Cuitadella





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